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`!Che`! ist eine `F33f`_`[Partikel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Partikel_(Grammatik)]`_`f, die vor allem in der `F33f`_`[spanischen Sprache`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Spanische_Sprache]`_`f, insbesondere im `F33f`_`[südlichen Südamerika`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Südkegel]`_`f verwendet wird.
>>Contents
• `F0af`_`[Romanische Sprachen`#romanische-sprachen]`_`f
• `F0af`_`[Etymologie`#etymologie]`_`f
• `F0af`_`[Che als Übername`#che-als-bername]`_`f
• `F0af`_`[Andere Sprachen`#andere-sprachen]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Siehe auch`#siehe-auch]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Romanische Sprachen
Die `F33f`_`[Interjektion`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Interjektion]`_`f `*Che`* wird vor allem in `F33f`_`[Argentinien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Argentinien]`_`f, `F33f`_`[Uruguay`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Uruguay]`_`f sowie gelegentlich in Teilen von `F33f`_`[Bolivien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bolivien]`_`f und `F33f`_`[Paraguay`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Paraguay]`_`f,`:cite-ref-0-1-0[`F5bf`_`[1`#cite-note-0-1]`_`f] in Süd`F33f`_`[brasilien`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Brasilien]`_`f (dort in der Schreibweise: `*tchê`*) und im `F33f`_`[spanischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Spanien]`_`f `F33f`_`[Valencia`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Valencia_(Region)]`_`f verwendet. Sie dient dazu, die Aufmerksamkeit des Zuhörers zu erlangen oder gelegentlich auch dessen (stillschweigendes) Einverständnis vorauszusetzen. Im `F33f`_`[Deutschen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutsche_Sprache]`_`f entspricht sie am ehesten einem ‚He‘.
>>>Etymologie
Die Herkunft dieses Worts ist unklar.`:cite-ref-0-1-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-0-1]`_`f] Eine Entlehnung aus den indigenen Sprachen des südlichen Südamerika ist denkbar: Im `F33f`_`[Guaraní`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Guaraní_(Sprache)]`_`f bedeutet `*che/chi`* ‚ich‘, ‚mein‘ oder 'Hallo'`:cite-ref-0-1-2[`F5bf`_`[1`#cite-note-0-1]`_`f], in `F33f`_`[Tehuelche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tehuelche_(Sprache)]`_`f und Puelche bedeutet es ‚Mensch‘. In `F33f`_`[Mapudungun`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mapudungun]`_`f bedeutet es ‚Leute‘ oder 'Männer' und soll im Rahmen der Kolonialisierung vor allem für Gauchos verwendet worden sein. Das `*Diccionario de Argentinismos`* verzeichnete das Wort im Jahr 1879 als „`F33f`_`[Araukanismus“`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Araukanische_Sprachen]`_`f (also ebenfalls Mapudungun).`:cite-ref-0-1-3[`F5bf`_`[1`#cite-note-0-1]`_`f] Auch wenn die Interjektion `*Che`* als typisch `F33f`_`[gauchesk`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gaucho]`_`f gilt, kommt sie im bekanntesten Werk der Gaucho-Literatur, `F33f`_`[Martín Fierro`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Martín_Fierro]`_`f, nicht vor.`:cite-ref-0-1-4[`F5bf`_`[1`#cite-note-0-1]`_`f] Andere Sprachwissenschaftler, darunter `F33f`_`[Ángel Rosenblat`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ángel_Rosenblat]`_`f, führen eine spanische Herkunft aus dem archaischen `*ce`* an, das von manchen als Ursprung der `F33f`_`[valencianischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Valencianische_Sprache]`_`f Anrede-Partikel `*che`* (dt.: „He!“) angesehen wird,`:cite-ref-0-1-5[`F5bf`_`[1`#cite-note-0-1]`_`f] während wieder andere den Ursprung des valencianischen `*che`* in einer `F33f`_`[Synärese`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Synärese_(Linguistik)]`_`f von `*xiquet`*, ‚Junge‘, sehen. Auch eine Ableitung aus dem `F33f`_`[Galicischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Galicische_Sprache]`_`f scheint denkbar, dort wird es als Personalpronomen für die zweite Person (`*dir / dich`*) verwendet. Möglich ist hier jedoch auch eine Entlehnung aus dem argentinischen Spanisch durch aus Argentinien zurückwandernde Galizier.`:cite-ref-0-1-6[`F5bf`_`[1`#cite-note-0-1]`_`f]
>>>Che als Übername
`*Che`* ist ein in mittelamerikanischen Ländern oft verwendeter `F33f`_`[Übername`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Übername]`_`f für Argentinier, da sie dieses Wort besonders oft gebrauchen. Das prominenteste Beispiel dafür ist der argentinische Marxist und Revolutionär `F33f`_`[Ernesto „Che“ Guevara`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Che_Guevara]`_`f, der in Kuba bis heute `*el Che`* genannt wird und als Minister und Nationalbankpräsident dafür bekannt war, offizielle Dokumente mit „che“ zu unterschreiben.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] Außerdem wird eine Hauptfigur im Musical `F33f`_`[Evita`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Evita_(Musical)]`_`f „Che“ genannt; die Figur verkörpert einen Vertreter des argentinischen Volkes.
>>Andere Sprachen
Im `F33f`_`[Armenischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Armenische_Sprache]`_`f bedeutet `*che`* umgangssprachlich ‚nein‘ und wird auch als ‚gell‘ (süddeutsch) benutzt.
>>Literatur
• Amalia Dishman: `*Sobre el origen y uso del che argentino`*; Hispania, 65/1, 1982, S. 93–97.
• Ángel Rosenblat: `*Origen e historia del che Argentino`*; Filología, III, 1962, S. 327–401.
>>Siehe auch
• `F33f`_`[Rio-de-la-Plata-Spanisch`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Río-de-la-Plata-Spanisch]`_`f
>>Weblinks
Wiktionary: che
– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen (spanisch)
• Aussprache von „Che“
>>Einzelnachweise
`:cite-note-0-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-0-1-0]`_`f Amalia Dishman: Sobre el origen y uso del che argentino. In: Hispania. Band 65, Nr. 1, 1982, S. 94, 95.
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Ernesto „Che“ Guevara in: `*Moneypedia`*, mit Bild einer mit „che“ signierten kubanischen Banknote von 1961, abgerufen am 2. Juli 2012
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